Bereichsbild

Datenschutz- Beauftragter

Der Datenschutzbeauftragte

 

Der Datenschutzbeauftragte

Das Bundesdatenschutzgesetz enthält in den §§ 4f  und 4g einheitliche Regelungen zu Bestellung und Aufgaben von betrieblichen bzw. behördlichen Beauftragten für den Datenschutz, die in gleicher Weise für den öffentlichen Bereich des Bundes wie für nicht-öffentliche Stellen, also für Unternehmen, Vereine, Verbände etc. gelten.  

Diese internen Datenschutzbeauftragten, die nicht zu verwechseln sind mit den unabhängigen Aufsichtsbehörden für den jeweiligen Bereich, haben eine wichtige Funktion bei der Verwirklichung des Datenschutzes.

Das Gesetz will sie in die Lage versetzen, die ihnen vom Gesetzgeber übertragenen Aufgaben optimal zu erfüllen. Die internen Datenschutzbeauftragten sind Motor des Datenschutzes in ihrer Behörde oder in ihrem Betrieb und zugleich Koordinatoren für alle Datenschutzmaßnahmen. Sie sollen auf allen Ebenen die Mitarbeiter motivieren, sensibel mit den ihnen anvertrauten personenbezogenen Daten umzugehen, frühzeitig Entwicklung und den Einsatz der IT-Einrichtungen und der Software für die Verarbeitung personenbezogener Daten begleiten und auf ihre Datenschutztauglichkeit hin überprüfen und die Leitung der Behörde oder des Betriebes in den Stand setzen, ihre Verantwortung auf dem Gebiet des Datenschutzes problembewusst und informiert wahrzunehmen.